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Eingehendes Quellenstudium
In der Regel sollte einer geordneten Schatzsuche eine ebenso sorgfältige Recherche vorausgehen. Ehe der Spaten an das Erdreich ansetzt wird, vergewissert sich der fachkundige Schatzsucher, ob dort tatsächlich ein lohnendes Objekt begraben liegt.
Und wer nicht in der glücklichen Lage ist, eine brauchbare Schatzkarte zu besitzen, der muss neben den topographischen Karten auf die Heimatkunde-Stoffsammlungen von Schulbibliotheken und auf Geschichtsbücher zurückgreifen oder in Kirchenbüchern, alten Dorfchroniken und Archiven stöbern. All diese Quellen geben meist viele Anhaltspunkte für gute Suchplätze.
Bevor Sie wie wild mit der Sonde drauf loslaufen, sollten Sie mal in Ihr Stadtarchiv oder in Ihre Stadtbibliothek gehen, denn das sind wahre Fundgruben alter Angaben. Dort gibt es Tausende von Hinweisen auf vielversprechende Suchstellen. Man sollte Bücher nicht unter den Themen wie "Gold, Schätze, Schatzsuche..." oder ähnliches suchen, sondern wie z.B. "Meine Heimatstadt, Chronik über die Stadt..., Geschichten, Kriege, Schlachtfelder, alte Sagen, alte Landkarten, alte Dorfplätze, Kultplätze, alte Flurbezeichnungen oder ähnliches. Sie werden sehen, wie schnell Sie dann bei Ihrer Schatzsuche fündig werden.
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